Hektik und Defekte im türkischen Hinterland


100 Kilometer, knapp 2000 Höhenmeter und komplizierte Streckenverhältnisse, galt es beim heutigen UCI 2.1 Rennen in Manavgat, zu überwinden. Doch etwa 5 Minuten vor dem Start wurde dieser um eine Stunde verlegt. Auf der Strecke herrschten zu gefährliche Umstände um für ein sicheres Rennen zu garantieren und somit wurde noch einer Alternativlösung gesucht. Man entschied sich dafür das Rennen auf 40km zu kürzen und auf einer kürzeren Runde auszutragen. Durch diese Verkürzung waren die ersten Kilometer äußerst hektisch und unübersichtlich.


Louis Klimsa wurde durch mehrere Stürze aufgehalten und verlor den Kontakt zum Feld. Aufgrund schlechter Straßenzustände, mussten wir mit einigen technischen Problemen kämpfen, so musste Julius Gindhart das Rennen wegen eines Hinterraddefekts beenden. Auch Jannik Heller musste seine Spitzenposition im ersten Anstieg wegen einer Sattelfehlstellung und Schaltungsdefekt, aufgeben und beendete das Rennen außerhalb des Zeit Limits. Somit verblieb Max Herrmann im Hauptfeld und ersprintete sich einen hervorragenden 29. Platz.


Doch die Musik spielte Karim Mliki der in einer Starken Gruppe, Jagd auf ein Top 10 Ergebnis machte. Die kurzen und steilen Anstiege waren genau sein Terrain und dies nutze er voll aus. Seine Gruppe arbeitete nur schlecht zusammen doch er investierte viel Kraft und konnte sich noch vor dem Hauptfeld ins Ziel retten und erkämpfte sich somit einen fabelhaften 13. Platz. Durch diese Leistungen verbesserten sich Max Herrmann und Karim Mliki im Gesamtklassement auf die Plätze 20 und 23.


Max Herrmann:

"Es war ein sehr hektischen Rennen doch die Kommunikation im Team war sehr gut. Meine Erwartungen hielten sich in Grenzen, die erste Hälfte verlief etwas schleppend doch mit der Zeit fand ich meinen Rhythmus und im chaotischen Finale reichte es für den 29. Tagesplatz."


Karim Mliki:

"In den Anstiegen konnte ich mein Tempo gut fahren und nach einiger Zeit formierte sich um mich eine 9 Mann starke Gruppe. Wir konnten uns vom Feld lösen und hatten zwischenzeitlich 50 Sekunden Vorsprung. Dieser wurde auf den letzten Kilometern immer weniger doch im Zieleinlauf konnten wir noch 8 Sekunden retten und ich einen 13 Platz. erreichen."


Philipp Eger:

"Die Performance aller Sportler war überaus überzeugend und lassen uns mit Zuversicht auf die nächsten Rennen Blicken. Wir konnten den Leistungsstand eines jeden ermitteln und werden nun, vor allem die nächsten Tage in der Türkei ausnutzen um Defizite aufzuarbeiten. "


Nun stehen noch drei Trainingstage auf dem Plan bevor wir am Dienstag den 08.03 wieder nach Deutschland fliegen.